german language version of call [week of action09]
Call for Week of Action, 22. - 27. April 2009
Im Bewußtsein globler finanzieller Unsicherheit fragen sich mehr und
mehr Menschen: orientiert sich das öffentliche Bildungssystem noch an
den Interessen und Bedürfnissen der Öffentlichkeit, oder werden wir
Zeugen der Implementierung eines Bildungssystems, das primär
privatwirtschafts- militärischen Interessen dient?
Wie soll ich mir ein Studium für meine Kinder leisten?
Wie soll ich je diese Studiengebühren bezahlen, die sich anhäufenden Kredite abzahlen können?
Wie hoch werden die Gebühren noch steigen?
Im Anschluß an den im November stattgefundenen Aktionstag der
Internationalen Studentenbewegung (5. November 2008) haben Studenten
aus Ländern der Welt eine Aktionswoche ausgerufen. (begründung der
änderung in: korrektur934759034523908)
Während dieser Woche (20.-27. April) schließen sich Studenten,
Lehrer und Einwohner weltweit zusammen, um die Bildung von der
Kommerzialisierungs- und neoliberalen Politik zurückzufordern. (klingt
zunächst "komisch" oder "gewöhnungsbedürftig", aber evtl. akzeptabel.)
<-- eigentl. besser: um die bildung vom zugriff der
kommerzialisierung und neoliberaler politik zu befreien.
Einige Gruppen werden in den Straßen protestieren, andere werden sich auf Aktionen auf ihrem Campus konzentrieren.
Aber wir alle werden für dasselbe Ziel kämpfen - eine Bildung für Alle.
One world - One struggle, Bildung steht nicht zum Verkauf.
Wir lassen soziale Selektion im Bildungssektor nicht zu. Auch den durch die Bildung produzierten Selektionsversuchen (Elite) stehen wir äußerst skeptisch gegenüber.
please feel free to comment, write us what you miss, what you´d like to include.
2nd version [mo/lisa/apk]
In Fortsetzung des Internationalen Aktionstags gegen die Kommerzialisierung der Bildung am 5. November 2008 ruft die Internationale Studentenbewegung eine Globale Aktionswoche für den 20.-27. April 2009 aus.
Wir sind ein loses Netzwerk verschiedener Studentengruppen aus annähernd 30 Ländern auf 5 Kontinenten. Was uns verbindet, ist der Kampf gegen wachsende Kommerzialisierung der Bildung und für eine schrankenlose emanzipatorische Bildung, die allen Mitgliedern der Gesellschaft zugänglich zu sein hat.
Mehr und mehr Gruppen erkennen, daß die treibenden Kräfte, die für die Privatisierung und Kommodifizierung der Bildung wie vieler anderer Aspekte im Leben (sozialer Austausch, Kulturgüter, gesellschaftliches Engagement) global funktionieren. Und wir können ihnen nur effektiv begegnen, wenn wir uns in unserem Kampf verbünden.
Studenten, Lehrer, Arbeiter und Eltern auf der ganzen Welt fragen sich: orientiert sich das öffentliche Bildungssystem noch an den Interessen und Bedürfnissen der Öffentlichkeit, oder werden wir Zeugen der Implementierung eines Bildungssystems, das primär privatwirtschafts- militärischen Interessen dient?
Wie soll ich mir ein Studium für meine Kinder leisten?
Wie soll ich je diese Studiengebühren bezahlen, die sich anhäufenden Kredite abzahlen können?
Wie hoch werden die Gebühren noch steigen?
Studiengebühren schießen - einmal eingeführt - schnell zum Himmel empor, Universitäten und Schulen wechseln ihr Gesicht und wandeln sich zu Firmen, die Verschuldung der Studenten wächst und die staatlichen Budgets für die Bildung sinken, im Gegensatz zu den Rüstungs- und Sicherheitsetats.
Institutionen der höheren Bildng werden abhängig gemacht von ihrer Fähigkeit, Sponsoren anzuziehen (meist von privawirtschaftlichen, aber in zunehmender Anzahl auch von staatlichen bildungsfernen kostenintensiven Institutionen wie der Militärwirtschaft, s. military studies in Potsdam und der SonderForschungsBereich 700 an einer Berliner Eliteuniversität).
In direkter Folge können nur diese Institutionen (Institute und Fachbereiche) überleben, die von Sponsoren als "zukunftsträchtig" und "fortschrifttlich" eingeschätzt wurden.
Gesellschaftliche Bildungssysteme, vom Kindergarten bis zur Universität, müssen emanzipatorischen Aspekten Priorität zuordnen und zugänglich werden für jedermann.
Demokratie existiert nur, wenn die Gesellschaft aus emanzipierten und selbstbestimmten Individuen besteht, die in der Lage sind, kritisch die soziales Umfeld und die Entwicklung sowie Kräfteverhältnisse der Gesellschaft zu reflektieren.
Ein System, das diese Kriterien nicht erfüllt, ist keine Demokratie.
Die Tatsache, daß Gruppen in mehr als 20 Ländern auf 5 Kontinenten dem internationalen Aktionstag im November beigetreten sind zeigt, wie international dieser Kampf ist.
Während der Woche zwischen dem 20. und dem 27. April werden sich aktive Einwohner der ganzen Welt verbünden, um die Bildung um die
Bildung von der Kommerzialisierung und neoliberaler Politik zurückzufordern.
Es hängt von jeder Gruppe selbst ab, wie und an wievielen Tagen sie sich am weltweiten Protest beteiligen und mit welchen Formen genau sie ihrem Protest ausdruck verleihen wollen. Dies kann als kleinere oder größere Aktion geplant werden. Aber es ist wichtig, das zusammen zu koordinieren. Setzt euch bitte mit uns in Verbindung, sobald ihr euch entschlossen habt, etwas während der Globalen Aktionswoche auf die Beine zu stellen.
Let's get organized and unite in our struggle!
More information can be found on our website: http://www.emancipating-education-for-all.org
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@mo:
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http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/Decisions.Nov.30th_2008#s...